Souveränität

Souveränität Aus Abhängigkeit zu imperialer Energiepolitik Jeder importierte primäre Rohstoff schafft Abhängigkeiten für Gesellschaft und Wirtschaft. Wer auf den Verbrennungsmotor setzt, gerät, mangels eigener Ölquellen, in den Sog von Abhängigkeiten. Welche letztendlich in einer imperialen Machtpolitik, a la USA, enden muss. Für ihre Versorgung und imperiale Einflussnahme führen die USA Kriege. Eine Richtung in die Europa gezwungen werden kann, wenn es nicht das Spielfeld werden will. Naive Optionen Optionen aus der Technologie-Offenheit führen gleichfalls zu Abhängigkeiten. Die Frage ist, ob primär, sprich es geht um direkten Verbrauch, oder sekundär, also notwendig für die jeweiligen Verfahren. Notlagen für die Allgemeinheit entstehen aus primären Abhängigkeiten und erfordern eine wirkliche strategische, oder wenigstens politische Betrachtung. Vom Ende her gedacht ergeben sich zwei Pfade: ...

18. März 2026 · Eberhard Frank

Mobilität

Mobilität ungebremst Mobilität ist der ehrlichste Spiegel einer Gesellschaft. Nicht weil sie zeigt, wie wir uns fortbewegen – sondern wie wir ticken, was wir begehren, was wir uns schönreden. Und der Spiegel schmeichelt nicht. Das EmotionsKostüm Was heute als Mobilität verkauft wird, ist Gefühlsmanagement auf vier Rädern. Das teure Auto ist keine Investition – weder der Neuwagen noch der „Klassiker", der angeblich im Wert steigt während er Geld frisst. Es ist Konsum. Lifestyle-Konsum mit besonders hohem gesellschaftlichem Toleranzlevel, weil die Illusion von Freiheit und Status so verlockend ist, dass kaum jemand sie hinterfragt. Die Rechnung kommt trotzdem. Nur auf Raten – damit sie nicht wehtut. SchnippSchnapp, der Traum kostet. ...

6. März 2026 · Eberhard Frank

Wissen war Macht

Wissen war Macht Heideggers Gestell, Arendts Animal Laborans, die Warnung, dass die eigentliche Bedrohung nicht darin liegt, dass Maschinen wie Menschen denken, sondern dass Menschen beginnen, wie Maschinen zu denken — all das sind Chiffren für dasselbe Phänomen: die KI verändert nicht nur, was Menschen tun, sondern wer sie sind. Eine der greifbarsten Verschiebungen betrifft das Wissen. Was einmal Kapital war — erlernt, erarbeitet, exklusiv — ist heute Commodity. Agenten vermitteln jeden dokumentierten Aspekt der Welt, direkt und kontextgenau, und befähigen den Anwender zu Aufgaben, die bisher Spezialisten vorbehalten waren. Die Hierarchie, die auf Wissen gründete, erodiert. Wissen differenziert nicht mehr. Was bleibt dem Menschen als Grundlage von Führung und Handlung? Sicher nicht der Wettbewerb mit der Maschine auf ihrer eigenen Ebene. Der Maschinenraum ist kein menschlicher Raum. Operative Exzellenz der Maschine kann keine Zielsetzung für menschliches Handeln sein. Was sich ableiten lässt, kommt aus der Herkunft des Menschen: Intentionalität, Urteilsvermögen, ethische Grundlagen, ein Glaube, der keine Institutionen braucht, Philosophie und Mystik als Orientierung jenseits des Messbaren. Der Mensch führt nicht, indem er wie eine Maschine arbeitet, denkt oder optimiert — sondern indem er Ziele setzt, die keine Maschine haben kann. Maschinen wollen funktionieren. Menschen wollen überleben, lieben, bedeuten. Das ist der Unterschied — und er ist fundamental.

5. März 2026 · Eberhard Frank

Tempo

Eines der Gebete, neben Retro, dreht sich um Tempo. Damit ist keine Beschleunigung von Änderungen erhofft, sie könnten einen selbst betreffen, sondern meist passiver Lustgewinn. Tempozüge, freie linke Spur im Individualverkehr und gegebenenfalls wieder die Auszeichnung mit einem Überschallflug. Deutschland will gewinnen, auch wenn der Wettbewerb mit Nationen wie Japan und Frankreich wenig Sinn macht: Im Unterschied zu Frankreich und Japan, existieren keine grossen freiliegenden Landstriche zwischen Reisezielen. Was die Planung und Umsetzung erschwert. Und Berlin ist nunmal kein geographisches und wirtschaftliches Zentrum wie Paris. Infrastruktur für Schnelligkeit ist teuer und die Pflege eine Altlast für Nachkommen. Der Klimawechsel resultiert in extreme Wetterwechsel, welche eine Belastung für empfindliche Hochgeschwindigkeitsstrecken sind. Es geht um Schnelligkeit, nicht um Resilienz oder mehr Sicherheit. Das Zusammenspiel von Schnellstrecken und regionaler Dynamik resultiert in Staus und Verspätungen. Der Mehrverbrauch von Ressourcen und Energie für Tempo, bedeutet Wachstum für CO2 und auch Feinstaub. Logistik benötigt keine Hochgeschwindigkeit, sondern Verfügbarkeit und schnelle Überführungen. Dynamische Wegführung bringt mehr als Tempo. Was auch für die Militärlogistik gilt. Was bedeutet dies nun für Zukunftsinvestitionen: ...

8. Februar 2026 · Eberhard Frank

Willkommen

Willkommen zu Recherche, Sichten und Rückschlüsse zu meinen Buchprojekten

5. Februar 2026 · Eberhard Frank