Tempo
Tempo #blog/publish Eines der Gebete, neben Retro, dreht sich um Tempo. Damit ist keine Beschleunigung von Änderungen erhofft, sie könnten einen selbst betreffen, sondern meist passiver Lustgewinn. Tempozüge, freie linke Spur im Individualverkehr und gegebenenfalls wieder die Auszeichnung mit einem Überschallflug. Deutschland will gewinnen, auch wenn der Wettbewerb mit Nationen wie Japan und Frankreich wenig Sinn macht: Im Unterschied zu Frankreich und Japan, existieren keine grossen freiliegenden Landstriche zwischen Reisezielen. Was die Planung und Umsetzung erschwert. Und Berlin ist nunmal kein geographisches und wirtschaftliches Zentrum wie Paris. Infrastruktur für Schnelligkeit ist teuer und die Pflege eine Altlast für Nachkommen. Der Klimawechsel resultiert in extreme Wetterwechsel, welche eine Belastung für empfindliche Hochgeschwindigkeitsstrecken sind. Es geht um Schnelligkeit, nicht um Resilienz oder mehr Sicherheit. Das Zusammenspiel von Schnellstrecken und regionaler Dynamik resultiert in Staus und Verspätungen. Der Mehrverbrauch von Ressourcen und Energie für Tempo, bedeutet Wachstum für CO2 und auch Feinstaub. Logistik benötigt keine Hochgeschwindigkeit, sondern Verfügbarkeit und schnelle Überführungen. Dynamische Wegführung bringt mehr als Tempo. Was auch für die Militärlogistik gilt. Was bedeutet dies nun für Zukunftsinvestitionen: ...